Web Usability

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Usability wird zu einem entscheidenden Wettbewerbskriterium

Seit den Anfängen des World Wide Web kämpfen Designer und Programmierer mit den unterschiedlichen Standards, Zusatzprogrammen und Eigenheiten der Webbrowser. Sie müssen sicherstellen, dass ihr Webangebot möglichst überall und ohne Einschränkungen gut dargestellt wird, um keine Besucher, die ja auch potenzielle Kunden sein können, fernzuhalten.

Dabei gilt der Grundsatz, dass bei zunehmenden Einsatz von Multimedia- und erweiterten Web-Techniken die Komplexität und Fehleranfälligkeit einer Website steigt. Im schlimmsten Fall können Webseiten sogar überhaupt nicht dargestellt werden, was natürlich die betroffenen Benutzer nicht gerade motiviert, das Angebot jemals erneut aufzurufen.

Was die Nutzerseite angeht, so haben sich im Laufe der Zeit bestimmte Verhaltensweisen herauskristallisiert, die für die meisten User bzw. Zielgruppen gelten, die im Web unterwegs sind. So erwarten die meisten Benutzer die Navigation, die Suchfunktion und andere Site-Inhalte immer an den gleichen Stellen einer Internet- Seite, da viele Webdesigner diese Tools dort stets einheitlich positionieren.

Anforderungen der Nutzer berücksichtigen
Web Usability ist eine Methode zur Sicherstellung der Benutzerfreundlichkeit einer Website, wobei Websites von Usability – Spezialisten analysiert und bewertet werden. Dabei greift man auf allgemein etablierte und durch wissenschaftliche Untersuchungen gefestigte Erkenntnisse zurück.

Zudem gibt es Vorschriften für die Gestaltung interaktiver Systeme, die beispielsweise in ISO-Richtlinien festgehalten sind. Designer, die sich nicht an diese Richtlinien halten, müssen schlimmstenfalls sogar damit rechnen, dass die von ihnen erstellten webbasierten Anwendungen in einem Intranet nicht benutzt werden dürfen, da sie ergonomischen Anforderungen nicht genügen. Ein weiterer wichtiger Bereich in Bezug auf die Gestaltung von Benutzungsoberflächen liegt in der Barrierefreiheit, also der universellen Zugänglichkeit für alle Menschen und deren unterschiedliche Endgeräte.

Web Usability ist zu einem entscheidenden Wettbewerbskriterium geworden. Nur das Webangebot, dass wirklich benutzerfreundlich und nutzbringend ist, wird erfolgreich sein, sowie die Kundenbindung stärken.

Die derzeit für Usability-Fragestellungen eingesetzten Evaluationsverfahren lassen sich grundsätzlich in zwei Klassen einteilen: in Verfahren, bei denen Experten Usability-relevante Aspekte überprüfen und in Testverfahren mit potenziellen Endnutzern. Bei Nutzertests bieten sich verschiedene Vorgehenweisen und Methoden an, die auch eine detaillierte Analyse mit Hilfe der Blickaufzeichnungs-Methode (Eye Tracking) ermöglichen. Dieses Verfahren erlaubt es, die Aktionen der User sehr exakt zu reproduzieren, um Rückschlüsse auf das Surfverhalten und die Wahrnehmung einzelner Elemente zu ermöglichen.

Grundsätzlich haben beide Verfahrensweisen, d.h. die Expertenevaluation und der Usertest, Stärken und Schwächen, weshalb eine individuelle Anpassung auf die spezifische und individuelle Aufgabenstellung besonders wichtig ist.

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